Lärmige Spundwand-Arbeiten auf der Zentrumsbaustelle

Auf der Baustelle Zentrum Pilatus beginnen nun die eigentlichen Aushubarbeiten für den Neubau. Während einer kurzen Zeit lassen sich ab kommendem Montag 27. Juni während ca. 3 Wochen lautere Baugeräusche nicht vermeiden. Es werden Spundwände gesetzt werden für den Aushub der Einstellhalle unter dem Zentrum.

Passanten, Fussgänger und Hobbyfotografen waren fasziniert von den Abbrucharbeiten im Zentrum. Mit schwerem Gerät und trotzdem höchster Präzision wurden die bisherigen Gebäude sorgfältig rückgebaut. Von einer groben Arbeit mit "Rammkugel" keine Spur: "Zum einen wäre das so nahe an der Luzernerstrasse natürlich ein Risiko. Zum anderen aber mussten wir auch gezielt Materialien schon beim Rückbau richtig trennen", sagt Herbert Birrer, Abteilungsleiter beim Generalunternehmen Alfred Müller AG. Holz und Metall, aber auch andere Stoffe, wurden gesondert entsorgt. Das Mauerwerk wurde zu einem grossen Teil verkleinert, so dass es als Recycling-Material wieder verwendet werden kann.

Lärmige Arbeiten

Nach dem Abschluss der Abbrucharbeiten wird mit dem Aushub für den Neubau begonnen. In der Baugrube entsteht später die zweigeschossige unterirdische Einstellhalle. Für diesen Aushub sind 27. Juni bis Mitte Juli lärmintensive Bauarbeiten unvermeidlich. Zur Sicherung der Baugrube und Senkung des Grundwasserspiegels innerhalb der Baugrube werden Spundwände in den Boden vibriert. "Wir sind uns bewusst, dass der Lärm, der bei diesen Arbeiten entsteht, unangenehm und störend ist. Wir setzen deshalb alles daran, diese unvermeidlichen Arbeiten so rasch wie möglich abzuwickeln", betont Herbert Birrer. Die Spundwände werden zu einem späteren Zeitpunkt wieder entfernt.

Neue Bauabschrankung

Mit dem Baufortschritt werden in den kommenden Tagen auch die Baustellenwände zurückversetzt und in der endgültigen Form gestaltet. Die informativen Wände geben das Trottoir entlang der Baustelle wieder zu einem Teil für Fussgänger frei. An insgesamt drei Stellen wird zudem Einsicht ins Geschehen auf der Baustelle gewährt. Neben zwei Gucklöchern, die in die neue Bauabschrankung integriert werden, ist bei der Einmündung vor der Bäckerei Habermacher zudem eine Aussichtsplattform geplant. Sie gibt aus zwei Metern Höhe den Blick auf das Geschehen auf der Baustelle frei.

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