Neue Salz- und Splitsilos im Eichenspes

Auf dem Areal Eichenspes wurden die neuen Salz- und Splitsilos in Betrieb genommen. Die langfristige Planung hat es ermöglicht, dass diese neue Infrastruktur der Werkdienste am idealen Standort gebaut werden konnte, noch bevor mit dem Bau des Werkhofgebäudes begonnen wurde.

Direkt neben dem geplanten neuen Feuerwehr- und Werkhof-Gebäude im Eichenspes wurden in diesem Spätsommer zwei 13 Meter hohe Silos gebaut. Die beiden markanten Türme dienen ab kommendem Winter als Salz- und Splitlager. Je 100 Kubik Material können darin gelagert werden - mit 120 Tonnen Salz und 180 Tonnen Split entspricht das rund 80% des durchschnittlichen Jahresbedarfs in Kriens.

 

Viel Aufwand entfällt

Für die Werkhof-Mitarbeiter beginnt damit quasi eine neue Aera. Denn bisher mussten sie Salz und Split im alten Werkhof  sackweise einlagern und bei Bedarf bereit machen. Auch das Abfüllen auf die Fahrzeuge vor Einsätzen war personalintensiv. Bei den neuen Silos wird das Streugut vom Lieferanten automatisiert abgefüllt. Bei Bedarf kann der Fahrer des Werkhof-Fahrzeuges unter dem Silo die benötige Menge in sein Fahrzeug füllen und zum Einsatz fahren. "Da fällt viel aufwändige Handarbeit weg," ist Werkhof-Leiter Erwin Lisibach überzeugt.

 

Investition rechnet sich

Rund 350'000 Franken haben beide Silos gekostet. Sie waren seit geraumer als separates Investitionsprojekt bewilligt. Doch wollte die Gemeinde Kriens mit dem Bau zuwarten bis zum Volksentscheid zum Zentrum und damit auch zum Standort Eichenspess für Feuerwehr und Werkhof. "Jetzt stehen die beiden Silos betriebstechnisch am idealen Ort," freut sich Lisibach. Denn unmittelbar daneben wird im Rahmen des Gesamtprojektes "Zukunft Kriens - Leben im Zentrum" der neue Standort für Werkhof und Feuerwehr realisiert.

Erwin Lisibach ist deshalb überzeugt, dass sich diese Investition sehr schnell rechnet: "Es fallen Mannstunden weg im Strassenunterhalt. Und das Streugut ist lose wesentlich günstiger zu beschaffen als wie bisher abgepackt in Säcken, um es am alten Ort lagern zu können."

 

Standort ideal

Auf dem Eichenspes-Areal wurde der Standort der beiden Silos zudem so optimiert, dass deren Bewilligung und der Bau vorgezogen werden konnten. Die Baueingabe für das Werkhof-Gebäude hingegen erfolgte erst in diesem Sommer. Der Bau der beiden Silos konnte vorgezogen und als Teil eines betriebswirtschaftlich sinnvollen Gesamtkonzeptes realisiert werden. Das war auch nötig: Im alten Werkhof haben Untersuchungen gezeigt, dass die bisherigen Lagerräume statisch nicht mehr genügen und deshalb nicht mehr für so schwere Lasten genutzt werden dürfen.

Der Werksdienst wird die beiden neuen Silos bereits diesen Winter in Betrieb nehmen können. Das wird den Baubetrieb später nicht tangieren.

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